Eine dünne Eschenleiste im Tragesystem stabilisiert die Last, verteilt sie über den Rücken und lässt Luftkanäle frei. Mit Schnürungen aus Hanf oder Leinen werden Taschen an- und abgeklipst. Reißt etwas, tauscht man nur das Element. Kein Kunststoffrahmen, keine verborgenen Clips – sichtbare, nachvollziehbare Konstruktion, die selbst bei Frost nicht bricht.
Eine dünne Eschenleiste im Tragesystem stabilisiert die Last, verteilt sie über den Rücken und lässt Luftkanäle frei. Mit Schnürungen aus Hanf oder Leinen werden Taschen an- und abgeklipst. Reißt etwas, tauscht man nur das Element. Kein Kunststoffrahmen, keine verborgenen Clips – sichtbare, nachvollziehbare Konstruktion, die selbst bei Frost nicht bricht.
Eine dünne Eschenleiste im Tragesystem stabilisiert die Last, verteilt sie über den Rücken und lässt Luftkanäle frei. Mit Schnürungen aus Hanf oder Leinen werden Taschen an- und abgeklipst. Reißt etwas, tauscht man nur das Element. Kein Kunststoffrahmen, keine verborgenen Clips – sichtbare, nachvollziehbare Konstruktion, die selbst bei Frost nicht bricht.
Jeder eingesparte Transportkilometer zählt: Wolle von der Nachbaralm, Holz aus dem Tal, Leder aus der nächsten Gerberei. Zahlen zeigen deutliche Reduktionen gegenüber globalen Lieferketten. Doch noch wichtiger ist Transparenz: Wer Ursprung kennt, kann Qualität prüfen, fair bezahlen und Feedback geben – ein Kreislauf, der Klima, Tiere, Wälder und Handwerker gleichermaßen respektiert.
Wolle verrottet, Holz wird wieder Erde, Leinenfasern verschwinden ohne Mikroplastik. Entscheidend ist, Leistungsfähigkeit nicht zu opfern: Dichte Webarten, widerstandsfähige Walkprozesse, natürliche Imprägnierungen mit Wachs, Lanolin und Harzen liefern Schutz und Langlebigkeit. Wenn Teile doch ausfallen, bleibt kein Müllteppich zurück, sondern Material, das in natürliche Kreisläufe zurückfindet.
Skizzieren wir den Weg: Schur im Frühjahr, Sortierung und Waschen, Spinnen, Stricken, Walken; parallel Holzeinschnitt im Winter, Lufttrocknung, Dampfbiegen; vegetabile Gerbung über Monate. Zusammengesetzt in kleinen Werkstätten entsteht Ausrüstung mit Herkunftsausweis. Am Ende wird repariert, weitergegeben, vielleicht zerlegt – und das Material lebt in neuen Projekten weiter.

Poste Fotos deiner wollgefütterten Jacke, der Eschenstöcke oder des Lederriemen-Umbaus. Erkläre, was gut funktioniert und wo du hängst. Wir spiegeln Erfahrungen, schlagen Alternativen vor und verknüpfen dich mit Handwerkerinnen in deiner Nähe. Jede Rückmeldung fließt in nächste Iterationen ein – gemeinsames Lernen, das sofort draußen spürbar wird.

Abonniere Updates mit Bauanleitungen, Testberichten und Einladungen zu offenen Werkstatttagen. Dort lernst du Sattlerstiche, Dampfbiegen im Mini-Setup und das richtige Walken von Loden. Bring kaputte Ausrüstung mit: Wir reparieren zusammen, dokumentieren Schritte und veröffentlichen Anleitungen, damit das Gelernte auch andernorts Werkbänke und Rucksäcke erreicht.

Stimme ab, ob wir als Nächstes einen modularen Rucksack mit Eschenleiste, ultrarobuste Wollfäustlinge mit austauschbarem Futter oder leise Schneeschuhe aus Lamellenholz entwickeln. Wir legen Ziele offen, teilen Messkriterien und iterieren öffentlich. So bleibt sichtbar, wie Entscheidungen entstehen – und du bestimmst mit, woran wir feilen, testen und verfeinern.
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